Unterschriften-Aktion "Ich bin es wert!"

Werkstätten bieten für Menschen mit Behinderung einen Rahmen, der ihnen Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht. Dafür wird eine Vielzahl von Leistungen erbracht.

Werkstätten sollen nun für einige Leistungen weniger Geld bekommen. Zum Beispiel für die Betreuung von Menschen, die viel Unterstützung brauchen. Oder dafür, dass der individuell angepasste Arbeitsplatz freigehalten wird, wenn ein Beschäftigter länger als drei Wochen krank ist. Auch das Geld für Essen soll in manchen Kreisen um die Hälfte gekürzt werden auf unter 2 Euro.
Das bedeutet weniger Zeit und weniger pädagogische Förderung für die Beschäftigten. Und es löst Ängste aus.

Werkstatträte wollen in Gesprächen über diese Themen beteiligt werden. Sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Auch wenn sie keine Verhandlungspartner bei den Leistungsvereinbarungen sind.

Deshalb ruft die LAG WR SH zum zweiten Mal auf, Unterschriften zu sammeln.
Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. An diesem Tag soll landesweit auf die Situation in Werkstätten hingewiesen werden. Beschäftigte sammeln an diesem Tag in ihren jeweiligen Städten Unterschriften und wenden sich damit gegen mögliche Einsparungen.

Lesen Sie hier die Presse-Meldung.

 

 

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